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بعد اعتقالهما… الإدعاء الألماني يكشف عن الاسم الأول لعنصرين من المخابرات السورية

ألقى مكتب المدعي العام الاتحادي في ألمانيا القبض على اثنين من العملاء السابقين في المخابرات السورية، وذلك بتهم التعذيب وإساءة المعاملة الجسدية وارتكاب جرائم ضد الإنسانية، في راينلاند بالاتينات وبرلين.
واتهم مكتب المدعي العام الاتحادي الرجلان السوريات البالغان من العمر 42 و56 سنة بارتكاب جرائم ضد الإنسانية. حيث أن المتهم أنور. ر. متورط في التعذيب وإساءة المعاملة الجسدية بين نهاية أبريل / نيسان 2011 وبداية سبتمبر / أيلول 2012 كعنصر رفيع المستوى في جهاز المخابرات السورية. وكذلك المتهم أياد. أ قد ساعد وكالة المخابرات السورية في قتل شخصين وتعذيب وإساءة معاملة ما لا يقل عن 2000 شخص في الفترة بين أوائل يوليو / تموز 2011 ومنتصف يناير / كانون الثاني 2012.
تم إحضار المتهمين أمس واليوم إلى قاضي التحقيق في المحكمة الفيدرالية، الذي فتح مذكرات التوقيف وأمر بتنفيذ الاعتقال السابق للمحاكمة.

من الجدير بالذكر، أن الإدعاء الألماني، أصدر في العام الفائت، أمر اعتقال دولي بحق مدير المخابرات الجوية السورية جميل حسن بتهم ارتكاب جرائم حرب وجرائم ضد الإنسانية، من تعذيب واغتصاب وقتل لمئات الأشخاص على الأقل بين العامين 2011 و2013. إذ يعتبر من كبار مساعدي رئيس النظام السوري بشار الأسد.

Bundesanwaltschaft Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes festgenommen

Stand: 13.02.2019 14:03 Uhr

Die Bundesanwaltschaft hat zwei frühere Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes in Deutschland festnehmen lassen. Den beiden Männern werden wegen Folterungen in Syrien Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

Zwei frühere Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes sind gestern in Rheinland-Pfalz und Berlin durch Beamte des Bundeskriminalamtes festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft den beiden 42 und 56 Jahre alten Syrern Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Nach SWR-Informationen wurde der 42-Jährige in Zweibrücken festgenommen, der andere in Berlin.

Als hochrangiger Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes soll der Beschuldigte Anwar R. zwischen Ende April 2011 und Anfang September 2012 an Folterungen und körperlichen Misshandlungen beteiligt gewesen sein. Der Beschuldigte Eyad A. soll zwischen Anfang Juli 2011 und Mitte Januar 2012 zu der Tötung von zwei Menschen sowie der Folterung und körperlichen Misshandlung von mindestens 2000 Menschen Hilfe geleistet haben.
Folterungen fanden zwischen 2011 und 2012 statt

Die Taten, die den beiden Männern vorgeworfen werden, sollen zu Beginn der syrischen Revolution zwischen 2011 und 2012 stattgefunden haben. Das syrische Regime versuchte, sämtliche regierungskritischen Aktivitäten der Opposition flächendeckend mit brutaler Gewalt zu unterdrücken. Den syrischen Geheimdiensten kam dabei eine wesentliche Rolle zu.

Nach Erkenntnissen der Bundesanwalktschaft gehörten Anwar R. und Eyad A. dem syrischen Allgemeinen Geheimdienst an, konkret einer für die Sicherheit im Raum Damaskus zuständigen Abteilung. Demnach leitete Anwar R. dort die sogenannte Ermittlungsabteilung mit einem daran angeschlossenen Gefängnis. Als Leiter der Ermittlungsabteilung soll Anwar R. die Abläufe in dem Gefängnis bestimmt und befehligt haben, dabei auch den Einsatz von systematischen und brutalen Folterungen.

Eyad A. war laut Bundesanwaltschaft in einer Einheit beschäftigt, die der Abteilung des Anwar R. zuarbeitete. Die Aufgabe von Eyad A. war es demnach, im Rahmen von Personenkontrollen Deserteure, Demonstranten und sonstige verdächtige Personen festzustellen und zu verhaften.
Beide Männer setzten sich 2012 nach Deutschland ab

Eyad A. arbeitete im Sommer 2011 mutmaßlich für einen Monat an einem Kontrollposten im Umland von Damaskus. Dort wurden täglich zwischen 200 und 300 Menschen kontrolliert. Etwa 100 von ihnen wurden pro Tag festgenommen, in das von Anwar R. geleitete Gefängnis gebracht und dort gefoltert. 2012 verließen Anwar R. und Eyad A. Syrien und beantragten Asyl in Deutschland.

Ein weiterer Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes wurde gestern in Frankreich festgenommen. Die gestrigen Festnahmen waren im Rahmen einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe aufeinander abgestimmt. Die Beschuldigten wurden dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Strafverfahren in Deutschland gegen Mitarbeiter des syrischen Staats sind bislang ausgesprochen selten.

Mit Informationen von Holger Schmidt, ARD-Terrorismusexperte

https://www.tagesschau.de/inland/bundesanwaltschaft-festnahmen-syrer-geheimdienst-101.html?fbclid=IwAR2fA66p2TNTOgvHYjw2oX19nNxzPbXbSTIDfm5GUT5R79ADZ438ZXW6ySo